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Nicole Leippert

» geprüfte Tierheilpraktikerin (VdT)
» zert. Tierphysiotherapeutin
» zert. Ernärhungsberaterin Hund
» zert. Tierdentalhygienikerin

 

» meine Zertifikate

Eine artgerechte und ausgewogene Ernährung ist der Grundstein für ein gesundes Leben. Unsere Hunde leiden heutzutage leider an einer Vielzahl von Erkrankungen, die meistens auf eine mangelhafte Ernährung zurückzuführen sind. Ganz oben steht das Übergewicht (Adipositas), welches für eine Reihe von Erkrankungen verantwortlich ist. Immer häufiger treten auch Allergien, Futterunverträglichkeiten und Gelenkprobleme auf. Durch eine artgerechte Fütterung können meist auch alltägliche Probleme, wie Maulgeruch, Zahnstein Blähungen, stumpfes Fell, vermehrtes Haaren und stinkende Ohren vermieden werden.

 

Angesichts dessen, geht der Trend unter Hundehaltern ganz klar zum selbst zubereiteten Futter. Dies kann die rohe Fütterung sein, weit verbreitet unter dem Namen BARF (Biologisches Artgerechtes Rohes Futter), oder auch selbst gekochtes Futter. Ganz ohne Zweifel ist die Rohfütterung die beste und artgerechteste Form, die wir unseren Hunden bieten können. Es gilt jedoch zu bedenken, dass nicht einfach nur Fleisch gefüttert werden kann; die Ration muss ausgewogen sein um den Hund optimal mit allen Nährstoffen zu versorgen. Dazu gehören neben Fleisch auch Innereien, ein gewisser Knochenanteil sowie Gemüse, Obst und Öl, in den Napf. 

 

Über BARF kursieren jede Menge Gerüchte, einige davon sind schlichtweg erlogen, und werden vermutlich nur deshalb gestreut, um das Industriefutter besser zu vermarkten. Und einige Mythen über das Barfen kommen einfach durch Unwissenheit zustande: 

  • Zu viel Eiweiss schädigt Nieren und Leber: die Behauptung als solche ist korrekt, jedoch trifft sie nicht auf BARF zu. Vergleicht man eine ausgewogene BARF-Ration mit einem Industriefutter, so wird man feststellen, dass sich die Proteinwerte kaum unterscheiden. Anzumerken ist ausserdem, dass im Industriefutter grösstenteils nur minderwertiges Protein (Nebenerzeugnisse) verarbeitet wird.
  • Im Trockenfutter sind alle Vitamine, Mineralien etc. enthalten: Dies mag auch stimmen, aber oftmals werden künstlich hergestellte Vitamine verwendet, die ein Hund sowieso nicht aufnehmen kann und meistens sind diese zu hoch dosiert. 
  • Trockenfutter beugt Zahnstein vor: Trockenfutter ist zwar hart, aber es zerbröselt beim ersten Biss oder wird im ganz geschluckt. Gibt man dem Hund ein grosses Stück Fleisch, oder z.B. eine Stück Rippenbogen vom Lamm, muss er kauen; und nur auf diese Weise reinigen sich die Zähne.
  • Knochen splittern und sind gefährlich: Wird der Hund bei der Umstellung auf BARF langsam an die Knochenfütterung gewöhnt, stellen diese für ihn kein Problem dar. Es sollten allerdings nie blanke Knochen gegeben werden, sondern immer welche, an denen noch Fleisch dran ist.
  • Rohes Fleisch macht aggressiv: fragen Sie doch einfach mal barfende Hundehalter, ob sie dies bestätigen können; Sie werden keinen finden, der dies bestätigt.
  • BARF ist kompliziert: Die Futterration für einen Hund selbst zu erstellen ist nicht kompliziert. Man muss sich lediglich an ein paar grundlegende Dinge halten und den Hund abwechslungsreich ernähren.
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